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Ein neuer Tone of Voice für Langenscheidt.com

Oft werde ich von Agenturen gebucht, um einer Marke eine einzigartige Sprache zu geben, den sogenannten Tone of Voice. Manchmal ist dies der Fall bei Start-ups, die so schnell so groß geworden sind, dass man dort zunächst gar nicht darauf kam, dass man so etwas bräuchte. Später ist man immer schlauer und versteht, dass es äußerst sinnvoll ist, sich von seinen Konkurrenten zu unterscheiden.

Manchmal ist es wiederum der Fall bei Marken, die schon sehr lange existieren. Diese Dinosaurier bzw. die schlauen Menschen, die diese heute nach allen Regeln der Marketingkunst zu führen wissen, wissen auch, wann es an der Zeit ist, mit einer neuen Sprache etwas frischen Wind einziehen zu lassen, um eventuell neue Zielgruppen anzusprechen.

In so einem Fall schreibe ich dann einen Tonality Guide. Das heißt, ich lege fest, wie die Marke mit ihren Kunden spricht. Ob seriös oder locker, ob man ständig Witze reißen sollte oder welche Witze man eher in der Schublade verschwinden lassen sollte und dergleichen Details mehr. Kurz: Wie man die Markenwerte am allerbesten verpackt, damit jeder da draußen spürt: #läuftbeidenen!

Hier ein schönes Beispiel einer Marke, die jeder kennt – und für die es mir eine Ehre war, zeitgemäße Ansprache mit zeitlosem Anspruch zu vereinen:

 

Im Auftrag der Agentur SIRUP durfte ich nicht nur den Tone of Voice schreiben, sondern auch zahlreiche Landingpages für die Website. Es war mir ein Fest! Wer neugierig ist, kann  hier weiterlesen.

DIE NEUE G-KLASSE VON MERCEDES-BENZ – FÜR DIE LOOPING GROUP.

Ein Traum für alle mit Benzin im Blut, so ein Job. Ziel dieses 12-minütigen Spots war es, die 2018er Version des legendären Geländewagens mit einem extrem detaillierten Blick vorzustellen.

Ich durfte als Redakteurin sämtliche Texte für die Moderatorin schreiben – by the way die schnellste Frau der Welt! – und damit das Auto perfekt in Szene setzen: Content pur in einem mit aller Leidenschaft kuratierten YouTube-Video im internationalen Channel von Mercedes-Benz:

Credits:

Agentur: Looping Studios
Client Management: Bas Timmers
Creative Director: Jan Wilms
Art Direction: Dominik Anweiler

freie Redakteurin Sabine Neddermeyer Sabko

Artikel im Magazin der Veganen Gesellschaft

Dieser Artikel wurde veröffentlicht in der November-/Dezember-Ausgabe der vegan.at.
Alle Fotos stammen von der zauberhaften Kollegin Anja Menzel. 

 

Noch nie gab es so viele Möglichkeiten: Je größer die Auswahl in allen Lebensbereichen, desto kleiner ist oft die Fähigkeit, sich festlegen zu können. Faszinierend sind deswegen all jene, die mutige Entscheidungen treffen und diese konsequent verfolgen. Über ein veganes Paradies inmitten toskanischer Tradition.

Der Trend dieses Jahres heißt laut The New York Times JOMO. Dabei geht es darum, keine Angst mehr haben zu müssen, etwas zu verpassen. Im Gegenteil: The Joy Of Missing Out feiert geradezu die Fähigkeit, dazu zu stehen, eben NICHT immer und überall dabei sein zu müssen. Das klingt nicht nur wunderbar entspannend, sondern es trifft auch exakt den Nerv vieler Menschen. Franziska und Benjamin Posch haben einen JOMO-Ort in der Toskana geschaffen. Gemeinsam haben sie ein geerbtes Haus zu einem magischen Ort gemacht, der Menschen glücklich macht, weil er sich auf das besinnt, was viele so kaum mehr in unserem Alltag leben: pure Einfachheit. Es ist ein Ort, der es innerhalb von kürzester Zeit hinbekommt, jeden, der sich für einige Tage aus dem Dschungel von tausendundeiner Möglichkeit zurückzieht, von einer Last befreit. Denn wer dort ankommt, merkt schnell: Hier gibt es kein Internet, kein Telefon und keinen Fernseher.

Digital Detox in der Toskana

Wohl jeder, der über die unebene Schotterstraße inmitten sanft geformter Hügel, geblendet von der Sonne und der Schönheit einer schlichten Allee hinauf auf den Hügel zur Agrivilla I Pini hochzuckelt, hat sich ganz bewusst für eine kleine Auszeit entschieden. Das Geniale daran ist, dass man für diese Detox-Tage gar nicht viel ändern muss. Man muss nicht ins Kloster, muss nicht meditieren, und das Beste: man muss noch nicht mal verzichten. Im Gegenteil! Auf dem riesigen Gelände, mit seiner Weitläufigkeit auf 14 ha zwar abgelegen, dennoch nur unweit vom UNESCO Weltkulturerbes San Gimignano entfernt, schöpft man aus der prall gefüllten Schatzkiste der Natur.

Abschalten und auftanken

Für das österreichische Betreiberpaar stemmt hier ein kleines, feines, leidenschaftlich engagiertes internationales Team ein ganz neues Level des Agriturismo: biologisch vegane Landwirtschaft mit veganem Naturwein, kalt gepresstem Olivenöl, heimischem Streuobst und Gemüse. Ohne chemische Einflüsse werden heute im I Pini biologische Qualitätsweine gekeltert, bei deren Erzeugung auf tierische Produkte verzichtet wird. Franziska Posch und ihr Mann bauten vor fünfzehn Jahren erstmalig das alte Haus als klassisches Agriturismo um, doch in ihnen entstand immer mehr das Bedürfnis, die Villa erneut umzugestalten: und zwar 100% biologisch. „Wir wollten dem historischen Gebäude seine Persönlichkeit zurückgeben“, gibt das Ehepaar Posch zu. Der Entschluss, nur natürliche Materialien zu verwenden, wurde in der traditionell geprägten Region allerdings zu einer überbordenden Herausforderung. Die gewünschten nachhaltigen Materialien gab es schlichtweg nicht.

Hört einfach auf euer Herz

Dieser Ansatz, das Motto des Bauleiters, ging auf: Experimentierfreudige Handwerker fanden sich. Das Ergebnis im Mai 2018: Alle elf durch beeindruckende Schlichtheit betörenden Zimmer mit ihren atmenden Hanf-Kalkwänden haben Charakter. Sorgfältig restaurierte Antikmöbel stehen auf Böden aus regional handgefertigten Terrakottafliesen. Jedes Zimmer hat ein Lehmbad mit tierversuchsfreier Bio-Seife. Plastik? Fehlanzeige. Von den Leinenstoffen bis hin zu den Designerlampen ist alles in der Toskana produziert. Solarzellen speisen das Wassersystem, nachhaltige Quellen die Stromzufuhr.

Mit der Natur verbunden

Hinter allem steht die Idee einer tollen Mixtur aus Progressivität und dem Umgang, Dinge zu hinterfragen. Auch beim Essen. Wie kann man die traditionellen Gerichte der Toskana neu aufladen? Veganer werden natürlich neugierig gefragt, was sie denn dort zu essen gedenken. Kulinarisches ist zwar weltweit bekannt, doch folgt es einem traditionellen Schema: vom Tier oder mit Tier. I Pini-Koch Mauro nennt seine Arbeit die Küche des Friedens. „Do it with love“, lacht er. So gibt es immer Veganes, immer Regionales, jedoch herrlich aufgemischt: Einiges fügt er bewusst hinzu, Anderes lässt er bewusst weg. From farm to table ist der ausschlaggebende Punkt. „Different“ nennt er selbst seine kreative Küche: Mit der Mission, dass Veganes niemals einschränkend ist, sondern immer etwas dazu addiert. Deswegen findet man den Profi ganze drei Mal am Tag eine Stunde lang im Garten und kann ihn beobachten, wie er sich von Pflanzen, Kräutern oder Gerüchen inspirieren lässt. Für ihn ist es ungeheuer spannend, Nicht-Veganer mit seinen Kreationen zu überzeugen. Tatsächlich schafft er dies mit seinen Kreationen sehr oft, sicher nicht zuletzt mit seinem legendären Vegamisu.

Ablenkung nein danke
Ganz wundervoll ist auch, nebenbei gesagt, die in jedem Moment des Aufenthaltes spürbare Gabe des gesamten Teams, niemanden bekehren zu wollen, sondern einfach nur ehrlich und authentisch zu sein. Diese unaufgeregte Art macht es, dass man bei jedem Ausflug in die Umgebung, eigentlich nur schnell wieder zurück will. Weg vom veganen Eis, das zwar ausgezeichnet, aber von viel zu viel Trubel umgeben ist. Weg vom Sightseeing, so schön die mittelalterliche Stadt von San Gimignano auch ist, zurück in diese liebevolle Umarmung der Natur. Die Skyline vom Manhattan des Mittelalters lässt sich schließlich auch ganz wunderbar vom Naturpool-Liegestuhl aus betrachten.

Website: ipinitoscana.com

Artikel im EMIRATES Bordmagazin Open Skies

Emirates Sabine Neddermeyer Sabko Bordmagazin Open Skies

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit dem grandiosen Jan Wilms von Looping Studios für Mercedes-Benz; veröffentlicht in der September-Ausgabe des Bordmagazins der Fluggesellschaft Emirates.

Die Ansicht des Artikels im Heft gibt’s hier.

Titelstory im HIMBEER Magazin

Titelstory HIMBEER Sabine Neddermeyer Let's go hygge Cover

Text und Fotos: Sabine Neddermeyer

Die Droge meines Mannes. Ein Selbstversuch

Selbstversuch Triathlon Ironman Training Wšoerthersee, Klagenfurt, …Oesterreich Ironman Austria Kaernten

Dieser Artikel erschien in der Rubrik REISEN der Tageszeitung DIE WELT
vom 09. Juni 2018 (all rights reserved):
Fotocredit: Anja Menzel

BOSCH PROFESSIONAL / ZUBEHÖR #WHYIWORK – FÜR SAATCHI&SAATCHI PRO BERLIN.

Why I work: In einer Serie aus Mini-Dokus geben Profi-Handwerker aus der ganzen Welt Einblick in ihren individuellen Arbeitsalltag mit Bosch Werkzeugen und Zubehör.

Credits:
Agentur: Saatchi&Saatchi pro Berlin
Strategie: Daniel Walloch
Client Service Director: Benjamin Gebien
Sr. PM: Anna Preissler, Heiko Mohr
ECD: Michiel DeVreede
CD: Raoul Ernesto Guggelberger
Sr. AD: Amer Khaled
Mein Job: Konzept/Text. Kooperation mit Johannes Stoll (AD) und Moritz J. Kuhn (Text)
Produktion: Honest Productions GmbH
Executive Producer: Dimitrios Karras / Joerg Fudickar
Director: Andi Knaup
Camera 1 / DOP: Jens Harms
Camera 2: Thorsten Harms / Peter Pfeiffer
Photography: Thorsten Harms
Drone Camera: Peter Pfeiffer
Editor: Moritz Stumm

Meine Sicht auf Havanna, Kuba.

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